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Essen gehört zum Leben dazu!
Gutes Essen ist Genuß!
Gemeinsames Essen fördert die Gemeinschaft!

Aber für manche wird das alles zur Qual!

Essstörungen - Warum wird dabei überhaupt von Sucht gesprochen?

Die BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) schreibt dazu:

Essstörungen - eine Sucht?

Essstörungen sind Erkrankungen, bei denen es aufgrund von „krank machenden“ seelischen Belastungen zu körperlichen Schäden kommt. Es wird dann von psychosomatischen Störungen gesprochen. Essstörungen stellen den Versuch dar, die Nahrungsaufnahme und damit den Körper zu manipulieren. Vordergründiges Ziel der Betroffenen ist die Gewichtsabnahme bzw. –kontrolle. Unbewusst wird dabei versucht, innere Konflikte, hoffnungslos erscheinende Schwierigkeiten und Stress zu bewältigen.

Auch wenn der Begriff „Esssucht“ eine begriffliche Nähe zu anderen Süchten herstellt, Essstörungen sind etwas anderes als so genannte „stoffgebundene Süchte“ wie Drogensucht oder Alkoholabhängigkeit. Einige Verhaltensweisen Essgestörter können jedoch suchtartigen Charakter annehmen. Kontrollverlust, Wiederholungszwang und soziale Isolation verbinden die Krankheitsbilder und bestimmen meist den gesamten Alltag der Betroffenen.  (Diesen und andere Artikel kannst du weiterlesen auf der Homepage für Menschen mit Essstörungen: www.bzga-essstoerungen.de )

Gerade der Bereich der Essstörungen ist sowohl für Betroffene, als auch für Angehörige sehr schwer einzuschätzen und zu fassen.
Ab wann ist aus dem normalen Essen eine Essstörung geworden? Liegt das nur an dem Gewicht oder zeigt ein bestimmtes Essverhalten, dass eine Störung vorliegt?

Das größte Problem dabei ist das "nicht wahrhaben" wollen. Viele ahnen bereits, dass etwas nicht stimmt, schieben es aber weit von sich:
Sie sind doch nicht verrückt? Sie können sich doch schließlich kontrollieren, sie wissen doch, was sie wollen! Sie sind doch schließlich nur diszipliniert, kontrolliert (beim Hungern) oder im Gegensatz dazu Genußmenschen (beim zu viel Essen).

Wenn du dennoch manchmal unsicher bist - wenn du so ein komisches Gefühl hast, ob alles in Ordnung ist - wenn andere dich vielleicht schon mal darauf angesprochen haben - wenn du an nichts anderes mehr denken kannst, als ans Essen, dann kannst du dich selbst einmal kritisch hinterfragen. Dazu hast du jeder Zeit die Möglichkeit, in der  AWO- Beratungsstelle nach zu fragen - sowohl persönlich, als auch anonym per E-mail- Beratung, du kannst aber auch für dich einmal einen kleinen Check machen, wenn du auf folgenden Link des Bundesfachverbandes Essstörungen e.V.gehst::
Quick-Check Essstörungen

Bei meiner Durchsicht im Netz habe ich gerade zu diesem Thema viele Seiten gefunden, aber nicht alle sind gut - im Gegenteil, einige sind sogar richtig gefährlich. Die hier genannten Seiten kannst du ohne Bedenken anklicken und dir gute Informationen holen.